SOMMERFEST

Sommerfest bei jedem Wetter: Warum Plan B Teil des Konzepts sein muss

Der Wetterbericht gehört in den Tagen vor einem Sommerfest zu den am häufigsten geöffneten Apps im Projektteam. Das Problem beginnt jedoch nicht erst, wenn Regen angekündigt wird. Ein gutes Schlechtwetterkonzept entsteht bereits bei der Planung von Location, Infrastruktur und Programm. Die wichtigste Regel: Plan B darf sich nicht wie die schlechte Version von Plan A anfühlen.

Thomas Zand · Aktualisiert am 31. August 2026 · 6 Kapitel

DSV
Wie plant man ein Sommerfest wetterfest?
Schlechtwetter beginnt bereits bei der Locationwahl, nicht erst am Veranstaltungstag. Überdachte Flächen, befestigte Wege, ausreichend Strom und ein klar definierter Entscheidungspunkt gehören von Anfang an ins Konzept, nicht als nachträglicher Notfallplan.

Schlechtwetter beginnt bei der Locationwahl

Prüfen Sie bereits bei der Locationauswahl: überdachte Flächen, Innenräume, Zelte, befestigte Wege, Strom, Entwässerung, Garderobe, Boden, Toiletten, Windschutz und Temperatur. Wer diese Fragen erst kurz vor dem Event stellt, hat kaum noch Handlungsspielraum.

Praktisches Werkzeug

Location-Checkliste Sommerfest

Indoor-Fallback, Überdachung, befestigte Wege, Strom, Schatten und Zufahrt: die wichtigsten Prüfpunkte für eine wetterfeste Location.

Checkliste · PDF, 98 KB
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Drei Arten von Wetterkonzepten

Vollständiger Indoor-Fallback: das gesamte Programm kann nach innen wechseln.

Hybrid-Lösung: ein Teil bleibt draußen, sensible Bereiche liegen wettergeschützt.

Wetterfestes Outdoor-Konzept: Zelte, Überdachungen, Boden und Infrastruktur machen das Event weitgehend unabhängig vom Wetter.

Praktisches Werkzeug

Schlechtwetter-Entscheidungsmatrix

Wetterlage, Bodenverhältnisse und betroffene Programmpunkte strukturiert erfassen, um am Entscheidungspunkt zwischen Plan A, Hybrid und Plan B sicher zu entscheiden.

Worksheet · PDF, 100 KB
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Programm wetterfest denken

Problematisch sind ausschließlich Outdoor-Aktivitäten, große Wege, empfindliche Technik und Programmpunkte ohne Ersatz. Besser sind flexible Module, Räume mit mehreren Funktionen und eine schnell anpassbare Dramaturgie.

Entscheidungspunkt definieren

Legen Sie im Vorfeld fest: Wer entscheidet, wann wird entschieden, welche Wetterdaten werden genutzt, welche Dienstleister müssen informiert werden und welche Umbauzeiten werden benötigt. Diese Fragen sollten nicht erst am Veranstaltungstag spontan diskutiert werden.

Gäste kommunizieren

Ihre Gäste sollten wissen: passende Kleidung, Indoor-/Outdoor-Anteil, Anreise, Parken und mögliche Aenderungen. Kommunikation soll Sicherheit vermitteln, nicht Unsicherheit erzeugen.

Hitze gehört ebenfalls zum Wetterrisiko

Sommerfeste benötigen auch Lösungen für Schatten, Trinkwasser, Kühlung, Sonnenschutz, sensible Speisen und ausreichend Pausen. Schlechtwetterplanung bedeutet nicht nur Regenplanung.

Merksatz

Plan B darf sich nicht wie die schlechte Version von Plan A anfühlen.

DSV
Aus der Praxis

Family & Friends Day für 450 Gäste

Beim Family & Friends Day von DSV in Wien musste das Konzept für eine große Gruppe aus Mitarbeitenden und Familien tragfähig sein, unabhängig vom Tagesverlauf. Konkrete wetterbezogene Details dieses Projekts sind nicht öffentlich dokumentiert, das Beispiel zeigt aber, wie wichtig ein belastbares Grundkonzept bei großen Gruppen ist.

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Typische Fehler

Plan B als Notlösung statt als Konzept

Wirkt bei den Gästen sofort wie eine Enttäuschung.

Entscheidung erst am Veranstaltungstag

Führt zu Zeitdruck und schlechteren Lösungen.

Nur Regen mitgedacht

Hitze und Sonne benötigen ebenso ein Konzept.

Häufige Fragen

Ab wann sollte ein Schlechtwetterkonzept feststehen?
Idealerweise bereits bei der Locationauswahl, nicht erst kurz vor dem Termin.
Reicht ein Zelt als Schlechtwetterlösung?
Das hängt vom Programm und der Gästezahl ab. Wichtig ist, dass Boden, Strom und Wege mitgedacht werden.

Ein gutes Sommerfest funktioniert nicht nur bei perfektem Wetter.

Erzählen Sie uns von Ihrem geplanten Anlass, wir denken das Wetterkonzept von Anfang an mit.

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